Wenn terminlich möglich werden Babys, Kinder und Schwangere mit Vorrang geplant und behandelt. Dafür werden regelmäßig Termine blockiert und nur kurzfristig weiter gegeben.
Schonende Behandlung ohne feste Handgriffe und Medikamente
Die große Vielfalt an effizienten weichen Behandlungstechniken ermöglicht eine schonende Behandlung, ohne feste gefährdende Handgriffe und Medikamente.
1. Dem Kind, über die Entspannung der Mutter, ausreichend Platz zum Wachsen und damit genügend Nährstoffversorgung zu ermöglichen.
2. Somit der Mutter die Schwangerschaft so angenehm wie möglich zu machen.
3. Die werdende Mutter so gut wie möglich auf die Entbindung vorzubereiten.
1. Grundsätzlich kann eine Schwangerschaft in drei, circa gleichlange Trimester eingeteilt werden.
2. Jeder dieser drei Abschnitte hat einen eigenen Schwerpunkt. Daher ist es sinnvoll pro Trimester eine Untersuchung und ggf. Behandlung durchzuführen.
Studien zeigen, dass osteopathische Behandlungen (OMT) besonders im fortgeschrittenen Verlauf der Schwangerschaft helfen können, die Mobilität zu erhalten und Rückenschmerzen effektiv zu lindern. Wir begleiten Sie gerne präventiv mit einem Termin pro Trimester.
Der Hormonhaushalt verändert sich deutlich. Gewebeweichmachende Hormone bereiten den Körper auf das wachsende Baby vor. Hier geht es darum, die Beweglichkeit von Becken, Muskeln und Gelenken zu überprüfen und Restriktionen wie Narben oder Blockaden zu lösen.
Die Statik verändert sich zunehmend. Die Wirbelsäulenkrümmungen werden deutlicher, das Baby wächst raumfordernd. Hier geht es vor allem darum, das Baby beweglich zu halten und auf die statischen Veränderungen einzugehen, um myofasziale Blockaden zu vermeiden.
Die Körperfülle nimmt deutlich zu. Zwerchfell, Atmung und Verdauung werden eingeengt. Hier geht es darum, venolymphatische Wege frei zu halten und die Beweglichkeit des Babys im Uterus aufrecht zu erhalten.
Behandlungsdauer: max. 25 Minuten / 40 € pro Sitzung
Im Mutterleib ist während der embryonalen Entwicklung nicht wirklich viel Platz. Die Babys verdrängen im Bauch nicht nur die Organe der Mutter, sondern können sogar auf den Ischias oder andere Nerven drücken. Weiterhin können Blutgefäße verengt werden, sodass auch einige Mütter geschwollene Beine und Füße bekommen.
Eine Folge kann sein, dass durch die mütterlich natürliche Enge einzelne Strukturen wie z.B. die Schädelknochen des Kindes komprimiert werden. Weiterhin sind leichte Achsenabweichungen an Gelenken wie Hüfte, Knie oder Füßen möglich.
Beim eigentlichen Geburtsprozess kommt es auch zu großen Spannungsunterschieden. Der Schädel des Babys kann zusammengedrückt werden. Diese Vorgänge sind normal und haben meistens keine negativen Nachwirkungen, da sich die Systeme nach der Geburt wieder entfalten und selbst regulieren.
In einigen Fällen verhaken sich einzelne Schädelnähte oder Schädelknochen untereinander. Folgen können sein:
Den meisten Babys geht es nach der Geburt sehr gut. Beim Erkennen o.g. Probleme helfen Ihnen Ihr Kinderarzt oder Ihre Hebamme. Ein Säuglingscheck in unserer Praxis ist selbstverständlich auch möglich.
Kinder sind kleine Erwachsene – und Erwachsene sind große „Kinder"
Bei Kindern treten Probleme auf, die auch wir kennen. Verursacht werden diese teilweise durch Bewegungsmangel und Fehlhaltungen, durch Traumata wie Sport- und Freizeitunfälle, aber auch durch frühkindliche Funktionsstörungen, die unter Belastungszunahme des Schulalltags Probleme nach sich ziehen können.
Als Osteopathen arbeiten wir häufig am Ausgleich des vegetativen Nervensystems, der Regulation biomechanischer Spannungen und an Anleitungen zu kleinen Übungen zur Selbsthilfe und Förderung des Selbstvertrauens.
Hinweis: Osteopathie ist in Deutschland noch kein eigenständiger Heilberuf, sondern wird als Heilkunde eingestuft. Die beschriebenen Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der Osteopathie selbst. Sie sind nicht als Heilversprechen zu verstehen. Die Osteopathie ersetzt nicht die Diagnose und Behandlung durch einen Arzt.
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