Praxis für Osteopathie und Physiotherapie Pro Salus
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Osteopathie



Diagnose Osteopathie | Leipzig


Was benötigen Sie um behandelt werden zu können?

Die Voraussetzung für osteo­pathische Behandlungen ist eine Diagnosestellung eines Arztes oder Naturheilpraktikers in Form einer Therapieverordnung. Es handelt sich dabei meist um ein  Privatrezept (A6).

Eine Erstattung oder Bezuschussung der Behandlung ist bei vielen Krankenkassen möglich (z.B.: AOK Plus, Techniker Krankenkasse, IKK sowie einige Bkk Versicherungen).

Das Rezept wird als Voraussetzung für die Bezuschussung bei den meisten Krankenkassen benötigt.

Der Preis für eine Behandlungseinheit beträgt  80,-€ / 50 Minuten.




 


Was ist Osteopathie für eine Behandlungsart?

Sie ist eine ganzheitliche manuelle Medizin, bei der mit den Händen Funktionsstörungen diagnostiziert und behandelt werden.

Sie kommt entweder alleine (ggf. nach schulmedizinischer Abklärung) oder begleitend zu dieser zur Anwendung.

Die klassische Osteopathie ist über 140 Jahre alt und gehört damit zu den ältesten "westlichen" Behandlungsmethoden. Wird in Deutschland allerdings erst seit ca. der Jahrtausendwende durchgeführt und erscheint daher, hier zu Ort, als etwas Neues.





Woraus besteht eine osteopathische Behandlung?

Man kann, zur Veranschaulichung, die Osteopathie in vier Teilbereiche gliedern

1. In der Parietalen Osteopathie werden Gelenke, Knochen, Muskeln- und bänder, Nerven und Zwischengewebe behandelt.

2. In der Visceral Osteopathie werden Organe inklusive der dazugehörigen Gewebe wie z.B. Bänder behandelt.

3. In der Craniosakralen Osteopathie geht es um die Mobilität der Kopfgelenke sowie der verbindenden neurologischen (Nerven-) Strukturen bis hin zum Kreuzbein.

4. In der biodynamischen Osteopathie werden die übergeordneten Flüssigkeitsräume behandelt. Man sagt: "Es handelt sich um die Behandlung der Flüssigkeit in der Flüssigkteit" da wir zum größten Teil aus Wasser bestehen.


Je nach Befund und Symptomen werden in einzelnen aber meist in allen vier Bereichen behandelt.

Die Übergänge der Gebiete sind fließend und es gibt natürlich noch andere Modelle, um die Osteopathie zu erläutern.


Osteopathie | Leipzig


Was bedeutet das Wort Osteopahtie eigentlich?

Als der Begriff Osteopathie ab 1874 vom Begründer Andrew Taylor Still geprägt wurde, war noch nicht abzusehen, dass sich diese Behandlungsmethode einmal über die halbe Welt verbreiten würde und die wortwörtliche Übersetzung "Knochenleiden" als Berufs­bezeichnung wohl leider eher irreführend als beschreibend ist.

Würde man ein Gremium aus Fachleuten darauf ansetzen, würden sie unter heutigen Gesichtspunkten vielleicht die Osteopathie in "Osteotherapie" oder "Ganzheitliche Therapie = Tionatam Therapie" :) umbenennen.


Zusatzinformationen zur Osteopathie


Woher kommt Osteopathie?

Bereits seit Anfang des 17. Jahrhunderts entwickelte sich in Europa die Kunst des Bone-Setting (Knochen setzen oder Einrichten von Knochen und Gelenken)

Andrew Taylor Still (1828–1917) gilt als Begründer der Osteopathie. Als Resultat seiner jahrzehntelangen Arbeit präsentierte er am 22. Juni 1874 in den USA die Osteopathie als „neue Wissenschaft“ der Allgemeinheit.

John Martin Littlejohn (1866–1947) förderte die wissenschaftliche Anerkennung der Osteopathie. Nach seiner Rückkehr nach Europa gründete er 1917 die „British School of Osteopathy“ (BSO) in London.

William Garner Sutherland (1873–1954), ein Student Stills, erweiterte das osteopathische Konzept auch auf den Bereich des Schädels und begründete damit die craniale, bzw craniosacrale Osteopathie.

Heutzutage gibt es nicht nur in Amerika und Europa, sondern auch in Asien und Indien Osteopathie Lehrinstitute und damit zahlreiche praktizierende Osteopathen rund um die Welt.

Die Osteopathie in Europa verbreitete sich von Großbritannien über Niederlande und Frankreich Mitte der 1990er Jahre nach Deutschland.




Prinzipien der Osteopathie | Leipzig


Prinzipien der Osteopathie?

Leben ist Bewegung und Bewegung ist Leben

Nicht der Osteopath heilt den Patienten, sondern wir aktivieren bzw. unterstützen die Selbst­heilungskräfte unserer Patienten.


Behandlungsdauer Osteopathie | Leipzig


Wie lange dauert eine Behandlung?

In welchem Abständen können sie durchgeführt werden?

50 Minuten sollten Sie für die erste Behandlung einplanen. Die Erfahrung zeigt, dass davon jeweils eine Hälfte für den Befund und die andere Hälfte für die Behandlung verwendet wird. In den 10 Minuten, die zur vollen Stunde fehlen, überträgt Ihr Therapeut alle Daten zur Qualitätssicherung in einen Befundbogen.

25 bis 50 Minuten können für Folgebehandlungen eingeplant werden.

Da wir "dem Körper" unserer Patienten möglichst viel Zeit geben wollen mit Hilfe der von uns vorgenommenen Veränderungen die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, finden Folgebehandlungen nach 3 Wochen bis 3 Monaten statt.

Nur in Ausnahmefällen finden osteopathische Behandlungen wöchentlich statt.


Ausbildung Osteopathie | Leipzig


Was für eine Ausbildung benötigt ein Osteopath?

Das Studium zum Osteopath:in ist in vielen Ländern staatlich anerkannt und dauert ca. 4 bis 6 Jahre. Bei uns in Deutschland ist aus juristischen Gründen eine staatlich Anerkennung momentan nur in Hessen möglich.

Das Studium, welches nur als Arzt, Heilpraktiker, Physiotherapeut oder Masseur beginnen darf, dauert auch hier 4-6 Jahre und kann mit einem Diplom abgeschlossen werden.

Die Studiengebühren, die auf Grund der mangelnden staatlich Anerkennung in gesamt Deutschland privat zu zahlen sind, betragen zwischen:

15.000 € und 20.000 €



 
 
 
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